Chronik der
Garchinger Bauernbühne
Einführung (von Ludwig Fuß)
Die Entstehung der Garchinger Bauernbühne ist eigentlich der Theateraufführung einiger Gymnasiasten zu verdanken. Diese besagten Gymnasiasten spielten beim Neuwirt in Garching das Stück "Der Widerspenstigen Zähmung". Ich versuchte der Gruppe einzureden, dass es wesentlich witziger wäre, ein volkstümliches Stück zu spielen. Nach dem sie dafür keinerlei Interesse zeigten, empfand ich dies als Herausforderung, es selbst mit dem Theaterspielen zu probieren. Mit meinem Bruder Gustl Fuß, Liesl Bergmann, Astrid Felsner, Marion Hoffmann und Thomas Hohmann studierten wir den ersten Einakter "Die kleinen Verwandten" von Ludwig Thoma ein. An jedem Probenabend wurde Astrid Felsner von ihrem Vater, Adi Felsner abgeholt. Einen Spielleiter gab es zu diesem Zeitpunkt nicht. Adi Felsner, der wegen seiner Tochter schon immer weit vor Probenende anwesend war um seine Tochter abzuholen, gab immer wieder Kommentare ab. So wurde kurzerhand Adi Felsner zu unserem Spielleiter erkoren.. Im Laufe der Zeit benötigten unsere Stücke immer mehr Personen. Es mussten daher viele Personen aus meinem Münchner Freundes- und Bekanntenkreis für das Theaterspielen "rekrutiert" werden. Es gab daher eine Zeit, da bestand die Bühne aus mehr Münchnern als Garchingern. Viele von Ihnen sind heute noch Mitglied in der Garchinger Bauernbühne bzw. stehen noch immer auf den "Brettern die die Welt bedeuten". Die nachstehende Chronik bis 1979 wurde von Adi Felsner anlässlich der Herausgabe "Garchinger Vereinschronik" geschrieben. Dann hatte niemand mehr die Chronik weitergeführt. Ich, werde nach und nach versuchen, die Chronik anhand von schriftlichen Unterlagen fortzuführen. Die Leiterin des Freizeitheimes war damals Frau Kari Pryser-Meister aus Norwegen. Sie ermöglichte uns das wir im Freizeitheim proben konnten und das Freiheitheim sozusagen die "Schirmherrschaft" übernahm. Auch wenn es heute leider nirgendwo mehr erwähnt ist, so war es doch Frau Pryser-Meister der die Partnerschaft mit der norwegischen Stadt Lorenskog bei Oslo zu verdanken ist. Nun aber zuerst das Wort dem Chronisten.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen der Chronik
Ludwig Fuß
Chronik
Grias God, liabe Leser!
Als erstes möchte sich der Chronist selbst vorstellen. Ich bin der Adi Felsner und wohnte in unserem schönen Garching. Ich bin koa Schriftsteller, koa Poet, schreib nur auf, wiars war und wiars geht.
Sieben Idealisten waren es, die den Grundstock für die heutige Bauernbühne legten. Es waren: Astrid Felsner, Liesl Bergmann, Marion Hoffmann, Ludwig Fuß, Gustl Fuß, Thomas Hohmann und meine Wenigkeit. Von Anfang an verschrieben wir uns den volkstümlichen bayerischen Schwänken, um den g'standenen bayerischen Dialekt nicht verkommen zu lassen. Geprobt wurde damals im Freizeitheim, welches auch bis Vereinsgründung die Schirmherrschaft übernahm. Am 20.12.1973 gab unsere Theatergruppe ihr Depüt bei einer Weihnachtsfeier der TU-Garching Bei nicht gerade angenehmen Temperaturen, 19' minus, bepackte man einige Pkw's mit Kulissen und sonstigem Inventar und fuhr zur TU. Wenn ich heute, nach sieben Jahren, an die Improvisationskunst der damaligen Idealisten denke, dann tut mir der jetzige Perfektionismus fast ein bisschen weh.
So ein erster öffentlicher Auftritt vor dem Publikum
hat es in sich. Man spricht doch immer von den Brettern, die die Welt bedeuten
-nun, unsere bedeutungsvollen und hoffnungsvollen Bretter standen damals auf
einem sehr wackeligen Fundament: da kann man von Obstkisten mit ruhigem Gewissen
behaupten. Wichtiger war für uns der
lang anhaltende Beifall nach der Aufführung.
Er bestätigte uns die richtige Auswahl des Stückes und die guten Leistungen der
Akteure. Mit von der Partie waren damals: Ludwig Fuß, Marion Hoffmann, Astrid Felsner, Liesl Bergmann, Gustl Fuß und Thomas Hohmann als Darsteller.
A.Felsner
führte Regie, einen Einsager hatten wir damals noch nicht. Die Kostüme entliehen
wir uns von der Münchner Staatsoper. Rückblickend glaube ich, dass diese erste
Aufführung des damaligen Theaterkreises das größte Weihnachtsgeschenk für alle
Beteiligten war. Ein zweites und drittes Engagement war zu dieser Zeit bereits
sicher.
Am 22.02.1973 lud uns der VfR Garching zu einer Aufführung in den Riegersaal ein. Unser Thoma-Stück wurde bei dieser Weihnachtsfeier mit stürmischem Beifall aufgenommen. Auch die ersten Gagen an die Spieler waren ein Zeichen der Anerkennung. Unsere ersten zwei Erfolge sprachen sich schnell herum, so dass wir bald ein drittes Mal auftraten. Dies war der Beginn und zugleich die Weihnachtssaison 1973/74. Bis zum Frühjahr 1974 hatten wir bereits 14 Mitglieder, das bedeutete, wir konnten zur Bürgerwoche 1974 ein größeres Stück einstudieren: einen Dreiakter von Sepp Faltermaier mit dem Titel: "Gewitterwolken überm Bernleitnerhof".
Bis jetzt hatten wir uns mit Faltkulissen vom Freizeitheim begnügt, doch ein Dreiakter auf der Bühne im Riegersaal erforderte Kulissen anderer Dimensionen. Nun fingen wir an Kulissen zu bauen. Das Freizeitheim wurde einige Wochen in eine Schreinerei bzw. Künstlerwerkstatt umfunktioniert. Alles legte Hand an und so mancher entpuppte sich als wahrer Künstler. Voller Stolz stellten wir die selbstgebauten Kulissen, mit Fenster und Türen im Frühjahr auf die Neuwirtsbühne. Die Proben liefen auf Hochtouren. Die Utensilien wurden zusammengebettelt, zu leihen genommen. oder durch das Freizeitheim gekauft. So mancher Akteur musste einige Wochen auf seinen gewohnten Tisch oder Stuhl verzichten, sie wurden auf der Bühne notwendiger gebraucht. Leihkostüme aus der Staatsoper wurden Waschkorbweise abgeholt, die alten Garchinger wurden mobilisiert im Speicher gründlich Inventur zu machen und Ausschau nach Hosenträgern, Sockenhalter, Kragenknöpfen, Stehkragen, Ringelsocken, Kopftüchern, Pumphosen usw. zu halten.
Am 12.07.1974 also zur Bürgerwoche, ging im "Riegersaal" die 1.Aufführung des Dreiakter "Gewitterwolken überm Bernleitner Hof" über die Bühne. Für die Rollen wurden eingesetzt: Peter Baer, Gabriele Baer, Rita Woltmann, Liesl Bergmann, Mani Eichleiter, Josef Baader, Gustl Fuß; die Bühnengestaltung, den Ton und die Beleuchtung machten wir in Eigenregie. Die Leitung des Ganzen ablag wieder dem Chronisten. Der Saal beim "Neuwirt" war stets restlos ausverkauft. Erwähnt sei noch, dass der Baer Peter eine der schwersten Rollen spielte. Und ausgerechnet ihm, der sonst in seinem Text immer sattelfest war, passierte bei der 2.Aufführung ein Malheur. Er saß am Tisch mit seinem "Altknecht" - plötzlich war der Dialog weg. Doch Peter überspielte diese Situation blendend, indem er laut zu sich selbst sagte: "Oh je, was red i denn heit wieder für an Schmarrn!" Und schon fand er auch den Faden wieder.
Nach ca. zweimonatiger Pause liefen bereits die Proben wieder an. Der VfR Garching lud uns zur Weihnachtsfeier 1974 für zwei Aufführungen im "Riegersaal" ein. Unsere Gruppe sorgte mit dem Einakter: "Der Doaganderl in der Liebesmühle" von Maximilian Vitus für gute Unterhaltung. Es wirkten damals mit: Ludwig Fuß, Thomas Hohmann, Gabriele Baer und Liesl Bergmann. Souffliert wurde von Monika Graf.
Allmählich bewegten wir uns in einem festen Programm, d.h., wir probten Aufführungen zur Weihnachtszeit und zur Bürgerwoche. Dazwischen blieb nicht allzuviel Zeit zum Ausruhn; denn neue Stücke wurden besprochen, die Kulissen und das Mobiliar wurden auf den neuesten Stand gebracht und beim "Rieger" wurde im Keller unter der Bühne eine kleine bauliche Veränderung vorgenommen. Der Raum wurde aufgeteilt, so dass wir Leihgaben und sonstige Wertgegenstände unter Verschluss nehmen konnten. Eng ging es damals unter der Bühne her, bis zu 15 Personen quälten sich auf ca 10qm. Auf dieser Fläche spielte sich alles ab, vom An- bzw. Umkleiden bis hin zum Schminken.
Für den 27.06.1975, also zur Bürgerwoche, studierten
wir den Einakter von Maximilian Vitus ein, der Titel hieß: "Warnung vor dem
Hunde". Parallel liefen zwei Sketche von Karl Valentin und Adolf Gondrell
über die Bühne. Es wirkten mit: Gabriele Baer, Peter Baer, Liesl Bergmann,
Ludwig Fuß, Roland Baader und viele andere.
Dann vergönnten wir uns eine
größere Verschnaufpause. Erst im Frühjahr 1976 entschieden wir uns für ein
größeres Stück von Martin Dornreiter, mit dem viel versprechenden Titel "Die
Giftspritz'n vom Bründlhof". Gleichzeitig konnten wir einige Neuzugänge bei
der Bauernbühne verbuchen. Bei der Giftspritz'n gaben Liesl Bergmann, Gerdi
Maier, Gerit Gnaiger, Gabriele Baer, Peter Baer, Mani Eichleiter, Ernst Graßy
und Ludwig Fuß ihr Bestes.
Das Gift wurde verspritzt am 2.7. und 10.7.. Am 17.07,1976 hatten wir unser 1.Auswärtsgasstspiel in Neufahrn. Der große Treck mit Kulissen, Möbeln und sonstigen Utensilien setzte sich am 16.07. in Bewegung. Der Saal beim Fischerwirt war für uns sehr ungewohnt und so wurde auf Teufel komm raus improvisiert. Der Eingang zur Bühne erfolge durchs Fenster in den Hinterhof.
Kurz bevor der Vorhang aufgeht, ist die Spannung bei allen am höchsten. Jeder hat da so seine Eigenheiten. Der eine lernt verzweifelt noch eine Szene, die ums Verrecken nicht in den Kopf will, der andere stellt sich taubstumm, ihm liegt der 1.Akt, 5.Szene schon immer schwer im Magen. Wieder ein anderer braucht vor seinem Auftritt mindestens eine Flasche Wein, damit er vergisst, dass im Saal kritische Augen auf ihn lauern.
Die Spannung war bei allen damals hoch; denn 5 Minuten
vor Beginn war von unserem Souffleur weit und breit nichts zu sehen. Ohne
Souffleur spiel ich nicht, tat da jemand kund. Ein Vorschlag aus der Reihe
verpflichtete den Spielleiter in das kleine Kabäuschen vor der Bühne zu gehen
und den Spielern wenn nötig, einzusagen. Dies geschah dann auch, nur benahm er
sich nicht so wie es die Spieler gewöhnt waren, er soufflierte zu leise und
hatte alle Hände voll zu tun mit den lästigen Fliegen, welche sich am Einsager
gütlich taten. Die Liesl Bergmann trat mitten unter der Szene vor den Einsager
hin und herrschte ihn an: "wennst du
ned lauter eisagst, dann hör ich's spuin
auf, dass das glei woast"!
Gott sei Dank ging dieses Stück trotz des schlechten Einsagers sehr gut und der Szenenapplaus war uns sicher. Die Einnahmen in Neufahrn reichten aber gerade für das leibliche Wohl nach der Aufführung. Eine Mark Reingewinn war zu verbuchen!
Am 07.12. und 11.12.1976 brachten wir den Einakter von Willibald Eckl mit dem Titel: "Da legst die nieder" zur Aufführung. Eingeladen hat wieder der VfR zum Weihnachtsfest beim "Neuwirt". Die Akteure waren: Gerdi Maier, Gustl Fuß, Evi Jehle, Liesl Bergmann, Ernst Graßy und Gerit Gnaiger. Am 17.12.1976 wiederholten wir diesen Einakter ein drittes Mal in Ismaning. Der Verein Solidarität verpflichtete unsere Gruppe bei guter Gage zu einer Abschlussfeier. Das Publikum in Ismaning, überwiegen aus Kindern und Jugendlichen, benahm sich sehr unruhig. Wieder ging der Liesl der Gaul durch. Inmitten des Akts ging sie an den Bühnenrand und schrie: "Krutzitürken, wenn'ds net glei stad seids, hean mia auf!" Das wirkte, man konnte wieder spielen. Die 15.Aufführung seit Bestehen der Theatergruppe "Freizeitheim" war ein Dreiakter: "Da is der Wurm drin" von Maximilian Vitus. Dieses Stück wurde zur Bürgerwoche 1977 aufgeführt. Nur die nun mehr größere Mitgliederzahl der Theaterbühne erlaubte es diesen Dreiakter zu bringen. 10 Spieler wurden verpflichtet die Rollen zu lernen. Alle drei Aufführungen waren bis zum letzten Platz ausverkauft. Folgende Spieler waren bei "Da is der Wurm drin" auf der Bühne zu sehen: Evi Jehle, Christa Lang, Marion Hoffmann, Liesl Bergmann, Monika Dunkel, Mani Eichleiter, Ludwig Fuß, Kurt Gnaiger, Ernst Graßy und Peter spielten bei der Premiere.
Für den 10.10.1977 wurden wir gebeten, ein Stück bei einer Ärztefeier in Ismaning zum Besten zu geben. Da wir bereits für die Weihnachtsfeier 77 was größeres probten, griffen wir auf unseren bewährten Thoma "Die kleinen Verwandten" zurück. Die Besetzung bestand aus altbewährten, teils aus neuen Spielern: Ludwig Fuß, Kurt Gnaiger, LIesl Bergmann, Astrid Felsner, Helga Heigl und Thomas Hohmann. Bei einer kleinen Künstlergage brachten wir die Gäste in gute Stimmung. Die halbe Gage hätte auch gereicht - da der Einakter verunglückte und mit einem "Hänger" beinahe zu einem Halbakter wurde. So geht's halt, wenn man ohne die wichtigste Peson - den Souffleur- Theater zu machen gedenkt.
Mit der 18.Aufführung seit Bestehen der Theaterbühne Freizeitheim ging eine Ära zu Ende. Das Freizeitheim hatte bis zu diesem Zeitpunkt die Schirmherrschaft über die Theatergruppe. Das sollte sich auf Drängen mehrerer Mitglieder bald ändern.
Am 20.10.1977 trafen sich alle Mitglieder in der Postgaststätte, um einen selbständigen Verein zu gründen. Ein historischer Tag, wenn man bedenkt, dass fast vier Jahre bei öfterem Wechsel in der Heimleitung alle Geschicke und finanziellen Angelegenheiten bei der Heimleitung lagen, was hier und da zu Spannungen führte. Die Mitgliederzahl betrug zum Zeitpunkt der Vereinsgründung 23 Personen. In die 1.Vorstandschaft wurde gewählt: 1.Vorsitzender Adi Felsner, Vertreter Peter Baer, Kassier Gerdi Maier, Schriftführer Astrid Felsner. Die Vorstandschaft wurde durch 18 von 23 Mitgliedern bestätigt. Im Oktober 77 wurde unser frischgebackener e.V. durch den Notar beurkundet.
Schwere Zeiten brachen für uns an. Der Papierkrieg begann mit aller Härte, der Fiskus tat das Übrige, uns wurde mit der Selbständigkeit erst klar, dass es jetzt außer Theaterspielen auch noch administrative Arbeiten in rauen Mengen gab.
Am 17./18. und 26.12.1977 krähte der "Saisongockl"
im Riegersaal. Geschrieben hat diesen Dreiakter F.L. John. Die Leitung oblag
dieses Mal unserem Mitglied Ernst Graßy. Bei ausverkauftem Saal spielten
sich Gerit Gnaiger, Anita Schulz, Marion Hoffmann, Astrid Felsner, Mani
Eichleiter und Gustl Fuß schnell in die Herzen der
Zuschauer. Zum ersten Mal
spielten wir Geld in unsere eigene Kasse, welche bei unserer Gerdi Maier in
guten Händen war. Im Mai 1978 riskierten wir gleich vier Aufführungen. "Der
ehrliche Lügner" so las man es auf den Plakaten und Hauswurfsendungen. Anton
Schuler war der Auto dieses heiteren Dreiakters. Parallel zu diesen
Maiaufführungen probten andere Mitglieder der Bühne bereits einen Dreiakter für
die Bürgerwoche 78. Es ging rund beim e.V.! Sämtliche aktiven Mitglieder wurden
zu Rollen verpflichtet, wir hatten zu dieser Zeit 41 eingetragene Mitglieder. "Der
ehrliche Lügner" kam so gut an, dass wir uns sogar überlegten ein fünftes Mal
zu spielen. Die Begeisterung der Zuschauer wuchs von Aufführung zu Aufführung.
Einige Zuschauer fragten nach der Vorstellung wie viele Profis wir verpflichtet
hätten, so gut waren die Leistungen der Künstler. Ihr bestes gaben dabei
Gerit Gnaiger, Evi Jehli, Gerdi Maier, Christa Lang, Josef Bader, Ernst Graßy
und Adi Felsner.
Die Stücke wurden immer schwerer, die Aufführungen immer zahlreicher, gelernt wurde fast das ganze Jahr hindurch, unterbrochen von mehreren Vorstandssitzungen, ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen. Wenn der Eine oder Andere mal nichts zu tun hatte, traf man sich montags zum Künstlerstammtisch beim Rieger.
Zur Bürgerwoche im Juli 1978 waren wir sehr optimistisch und gaben fünf Theateraufführungen bekannt. Mit dem Dreiakter von Maximilian Vitus "s'Herz in der Lederhosn" trafen wir abermals ins Schwarze. Unter der Regie des Chronisten wurden folgende Spieler mit Rollen bedacht: Manfred Eichleiter, Ludwig Fuß, Gustl Fuß, Max Lecker, Manfred Stephan, Hans Scherner, Astrid Felsner, Liesl Bergmann, Gerit Gnaiger und Gerdi Maier.
Mittlerweile nahm auch unser Fundus ansehnliche Dimensionen an, so dass wir in drei Stellen einlagern mussten. Die Mitgliederzahl erhöhte sich auf 45 Personen. Am 13.10.1978 war der Dreiakter von Peter Jehl bühnenreif. Mit dem Titel "Heiter bis wolkig" erfreuten wir ein großes Publikum. Mit 6 Aufführungen im Riegersaal übertrafen wir alles, was bisher über die Bühne ging. Die Kritiken in verschiedenen Zeitungen sprachen für sich. Aus einem Interview von ca. 20 Minuten entstand eine ganze Seite im Münchner Merkur. Die Besetzung sei noch genannt. Außer den alten Füchsen wie Mani Eichleiter, Anita Schulz, Max Lecker, Gustl Fuß, Helga Heigl, Monika Graf und Christa Lang sah man bei diesem Stück zwei Neuzugänge auf der Bühne: Inge Leitner und Gerd Obleser spielten sich schnell in die Gruppe ein. Wieder ging eine Ära zu Ende, man kann sie als einen zweiten Abschnitt der Garchinger Bauernbühne einordnen. 34 Aufführungen hatten wir mit dem 25.11.1978 zu verzeichnen, davon eine in Neufahrn, zwei in Ismaning, eine in der TU, und dreißig Mal ging der Vorhang im Riegersaal auf.
Mit dem 20.Oktober 1978 lief die Amtszeit der Vorstandschaft ab. Es wurde also lt. Satzung mal nicht geprobt, sondern gewählt. Zum 1.Vorsitzenden wurde Ludwig Fuß, zum Stellvertreter Ernst Graßy, Kassier Inge Leitner, Schriftführer Marianne Graßy für ein Jahr in ihrem Amt gewählt. Eine schwere und arbeitsreiche Zeit stand der Bauernbühne bevor. Das Bürgerhaus nahm Formen an. Der 1.Vorsitzende Ludwig Fuß war wegen der dort geplanten Bühne mehr an der Baustelle als in seinem Beruf. Probleme über Probleme kamen auf uns zu, denn schließlich wollten wir ja zur Einweihung im Mai 1979 Premiere im neuen Hause machen. Das Stück stand bereits im Herbst 1978 fest, es sollte der Dreiakter von Sepp Faltermaier sein mit dem Titel "Der Regierungsvetter".
Zum erstem mal hatten wir die Möglichkeit, mehrere Bühnenwechsel vorzunehmen, was im Riegersaal aus Gründen des kleinen Platzangebotes nicht möglich war. Ein Wechsel der Bühnenbilder setzt logischerweise eine ausreichende Zahl von Kulissen voraus.
Das größte Problem seit Bestehen des Vereins tat sich auf. Das alte Kulissenmaterial konnten wir vergessen, denn die Ausmaße der Bühne im Bürgerhaus erforderten völlig andere Überlegungen in Bezug auf Kulissen und Ausstattung. Es wurde geplant, gerechnet, kalkuliert, ein Modell wurde entworfen, Sitzungen und Besprechungen wurden anberaumt. Preise wurden eingeholt, einige Besichtigungen in großen Münchner Schauspielhäusern wurden gemacht, wie es am schnellsten und am billigsten zu schaffen ist. Es wurde eingekauft, von Holz über Nägel und Werkzeug, bis zu einigen Maschinen. Dank der Großzügigkeit unseres Bürgermeisters Herrn Karl, durften wir uns im Bauhof eine kleine Werkstatt einrichten. Dort ging es ab Frühjahr 1979 rund. Jede freie Stunde wurde zum Bau der Kulissen verwendet. So mancher Büromensch verstand es, nach mehrwöchiger Werklerei selbständig einen Nagel ins Holz zu schlagen. Es ging alles einigermaßen reibungslos über die Bühne, nur ein Mitglied brachte versehentlich die große Zehe unter die Arbeit. Sie hielt diesen Arbeitsdruck nicht aus und brach einige Male. Außer dieser lädierten Zehe unseres Kollegen wurde jedoch alles zum Frühjahr 1979 pünktlich fertig.
Der große Umzug vom Bauhof ins Bürgerhaus begann. Doch Aufbau und Proben im neuen Haus konnten noch lange nicht stattfinden. Das Innere des Kulturpalastes glich einer Großbaustelle. Wir machten den Verhau mit unserer Unmenge an Kulissen und sonstigem Inventar noch schlimmer, indem wir die Teile am Boden auslegten und zu streichen begannen und die Scharniere verbohrten. Das Chaos war beinah perfekt. Der Lärm bis tief in die Nacht hinein erlaubte nicht einmal Ansätze einer Sprach- bzw. Bühnenprobe. Wir mussten aber proben und proben, alles in diesem Hause war für uns neu. Die letzte Rettung war wieder einmal die Gemeinde Garching. Großzügigerweise durften wir bis kurz vor der 1.Aufführung am 30.Juni 1979 die Proben im Altenheim abhalten. Unser Vorstand Ludwig Fuß war der Letzte, der das Bürgerhaus am Abend verlies und der erste, der es morgens wieder betrat. Zum Schluss war es durchaus üblich morgens um 3 Uhr die Arbeit nieder zu legen um dann um 7 Uhr morgens schon wieder weiterzuarbeiten. Am 30.Juni 1979 war unser großer Tag. Um 20.00 Uhr ging der Vorhang auf für den "Regierungsvetter". Ein schwieriger Weg war bis dahin zurückgelegt. Als ca. 550 Zuschauer mit Applaus und etlichen Vorhängen uns beglückten, fanden wir, dass alle Strapazen sich gelohnt hatten. Auf der Bühne agierten Mani Eichleiter, Gustl Fuß, Ernst Graßy, Franz Lang, Gerd Obleser, Liesl Bergmann, Astrid Felsner, Max Lecker, Inge Leitner, Anita Schulz und Manfred Stephan, Souffleuse Moni Graf, Beleuchtung Kurt Gnaiger, Ton Karl Mößbauer. Inspiziert wurde das Ganze von der Regina Mößbauer, Adi Felsner hatte Regie.
Bei der Bürgerwoche 1979 beteiligte sich die Garchinger Bauernbühne zum dritten Mal am Festzug. Dies war ein Grund uns einmal ganz anders darzustellen. Sechs Stunden vor Beginn des Festzuges hatten wir noch keine exakte Idee, was wir auf den Tieflader, den wir großzügigerweise mit Traktor durch die Beziehung unseres Vorstandes Ludwig Fuß zum Zwillingshof, geliehen bekamen, stellen sollten. Wir dachten an die vielen Hindernisse vor unserer Premiere -und kamen auf einen Gag. Die Transparente auf unserem Wagen sagten aus, worüber wir uns so lange Sorgen gemacht hatten. Die 1.Sation zeigte den Erbauer des Kulturtempels, den Architekten im Bett. Da stand geschrieben "Pst, der Architekt schläft" 2.Station: "Baustelle Bürgerhaus" 3.Station: "Ruhe, Bauernbühne probt". Die Jury honorierte diese Kritik mit dem 3.Preis.
Mit dem Fünfakter "Der Müller und sein Kind" ging die Spielsaison 1979 zu ende. Unter der neuen Regie von unserem Kulturreferenten, Herrn Günter Mayr, wurde das bis jetzt schwerste und anspruchvollste Stück in fünf Aufzügen gebracht. Ernst Raupach schrieb dieses Bühnenstück im 19.Jahrhundert. Maximilian Vitus sorgte für die Überarbeitung. Die Rollen wurden gespielt von: Manfred Eichleiter, Liesl Bergmann, Gabriele Baer, Peter Baer, Ernst Graßy, Anita Schulz, Willi Brandl, Gerd Obleser, Gustl Fuß, Sepp Hauck, Willi Schönecker (2.Bürgermeister), Gaby Rieger, Berni Pfab, Adi Felsner, Günther Wörlein, Dieter Markl, Regie Günter Mayr. Masken Roswitha Seubert, Ton Karl Mößbauer. Aufgeführt wurde im Bürgerhaus am 26./28.29.Dezember, weitere Aufführungen waren am 21./22.März 1980. Damit war die Spielsaison 1980 angebrochen.
Kaum hatte man den Müller mit seinem Kind vergessen, schlug man sich bereits mit dem Text von Ludwig Thoma herum, denn die Bürgerwoche 1980 sollte dem Thoma gewidmet werden. Gesagt, getan! Man fing abermals zu lernen an. Diesmal bestanden die vier Aufführungen aus drei Einaktern, welche eine Heerschar an Spieler erforderten.
Viermal Thoma-Abend im Bürgerhaus zur Bürgerwoche
1980, viermal voller Saal, das schaffte uns ganz schön. Auch hinter den Kulissen
spielte sich jedes Mal ein Drama ab! Der eine sucht noch einen Schuh, welcher zu
dem, den er bereits anhat, passt. Im Schminkraum, bei Frau Seubert,
stehen bereits ab 18.00 Uhr die ersten an, um das Make-up und eine entsprechende
Perücke zu empfangen. Viel wird hier gepudert, gecremt und gesprüht. So mancher
erkennt sich anschließend selbst nicht mehr. Irgendwer sucht vergebens seine
Hosenträger, welche bei den letzten Aufführungen ihren Dienst noch recht gut
erfüllten. Wie gesagt, man könnte bei jedem Stück ein Buch darüber schreiben mit
dem Titel "Theater hinter den Kulissen". Viermal ging der Vorhang auf für den
Einakter mit dem Titel "Die Brautschau", "Die leinen Verwandten"
und "Die Medaille". Gespielt wurde am 27./28. Juni und am 12./18.Julil
1980.
Lieber Leser dieser Chronik, es gäbe noch vieles zu berichten, Kurioses, Lustiges und Denkwürdiges, denn gerade im Theaterleben erlebt man so manche Überraschung. Einige sind mir noch allzu gut in Erinnerung, als dass ich sie vergessen könnte. Ich erinnere an die letzte Thoma-Aufführung, da geschah es, dass unser Schauspieler Sepp Hauck, einfach nicht erschien. Man wurde nervös und rätselte wo er nur bleibe, aber eine Viertelstunde vor Beginn des 3.Aktes "Die Medaille" fanden wir uns mit seinem Nichterscheinen ab. Unser Spielleiter gab dem Publikum bekannt, dass leider ein Akteur nicht käme. Es wurde aber trotzdem gespielt, und das ging so; unser 1.Vorstand, der Wiggerl Fuß, suchte sich in aller Eile ein Kostüm (wenn auch die Lederhose einige Nummern zu groß war!) lernte das wesentlichste vom Text und ging als Ersatzmann auf die Bühne hinaus. Sepp Hauck, dass sei der Vollständigkeit halber noch gesagt, erschien dann am nächsten Tag, als wir alle bereits abgebaut hatten und bei der verdienten Brotzeit im Restaurant des Bürgerhauses saßen. Er hatte sich um einen Tag vertan. Nach dem im Saal an diesem Nachmittag eine größere türkische Feier stattfand, erzählten wir ihm erst, dass unsere Vorführung ausfallen müsse, da der Saal bereits anderweitig vergeben war. Er glaubte dies auch, bis wir ihn aufklärten und ihm mitteilten, dass er einen Tag zu spät zum spielen käme. Wer die Getränke zu unserer Brotzeit zu zahlen hatte, braucht nicht extra erwähnt zu werden.
Es sei noch erwähnt, dass die Schauspieler der
Garchinger Bauernbühne es nicht nur verstehen gutes Theater zu machen, sondern
auch den Mut und die Geschicklichkeit
aufbrachten, einem anderen Verein nach
guter Manier den Maibaum zu klauen. Dies widerfuhr im April 1978 dem
Kleingartenverein "Vorwärts" aus München Nord. Nach langem Versteckspiel wurde
der Baum mit einem Tieflader, dem Inhaber des Zwillingshofes Eduard Warter sei
Dank, mit Musik Richtung Freimann zurückgebracht, bei einer entsprechenden
Ablöse versteht sich.
1979 trat unser Verein einer großen Bühnenvereinigung bei. Das ermöglichte uns, Mitglieder zu Lehrgängen zu entsenden. 1979 flog Günter Mayr mit Ludwig Fuß am Steuerknüppel nach Bonn um dort Besprechungen für eine Aufführung zu führen. So war geplant, das Bayerische Volksgut über die bayerischen Grenzen hinaus besser bekannt zu machen. Leider wurde dann aus der Aufführung nichts. Unser Verein zählt zur Zeit 46 eingetragene Mitglieder.
Ich wünsche Ihnen verehrter Leser alles Gute. Besuchen Sie uns einmal, wenn es wieder heißt: "Vorhang auf im Bürgerhaus!".
Es ist geplant die Chronik fortzusetzen
Ludwig Fuß

| Oben Bernie Pfab mit Inge Leitner in dem Stück "Die kleinen Verwandten" |
Oben Manfred Eichleiter als in dem Stück "Die Witwen" |
Oben Peter Baer mit Gerit Gnaiger in dem Stück "Der Saisongockl" |
Oben Anita Schulz in dem Stück "Die kleinen Verwandten" Darunter |
| unten Liesl Bergmann mit Max Lecker in dem Stück "Da Schusternazi" |
unten Uwe Markert in dem Stück "Die Medaille" |
unten Adi Felsner als in dem Stück "Der ehrliche Lügner" |
unten Gerit Gnaiger im "Saisongockl" |
Nach langen Proben
stehen die Schauspieler der Garchinger Bauernbühne wieder am 07./08. und
14./15.März 2003 im "Alten Wirt" in Obermenzing
auf der Bühne.
Sie haben dort beim Starkbierfest mitgewirkt. Am 29.März wurde dann ein
Starkbierfest durch die Garchinger Bauernbühne im Bürgerhaus Garching
veranstaltet. Zur Aufführung kamen: "David und Goliat". "Krass", "Der
Freischütz", "Im Stiegenhaus", "Bei Gericht", "Cafe Ratsch und Tratsch" und ein
Monolog "Die Anatomie". Mitgewirkt haben dabei, Manfred Eichleiter, Gabi Cygan,
Katinka Markert, Anita Schulz, Florian Fischer, Norbert Sensse, Inge Leitner,
Evi Goldemund, Bärbel Köppl und Liesl Bergmann. Spielleiter und die ganze Sache
gekonnt in Szene gesetzt hat Manfred Eichleiter.
Die Garchinger Bauernbühne hatte bei diesen Aufführungen mit Evi Goldemund, die mit ihrem Auftritt ihr schauspielerisches Debüt, gab wieder einmal ein neues Mitglied auf die Bühne gebracht. Ich glaube man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Aufführungen wieder ein voller Erfolg waren. Auf dem linken Bild sind Manfred Eichleiter und Gabi Cygan, die zusammen die Ansage übernommen hatten. Auf dem rechten Bild ist Bärbel Köppl in dem Sketch "Krass" zu sehen, in dem sie eine Enkelin spielt, die mit ihrer Oma, gespielt von Liesl Bergmann, einen Dialog führt, wie man ihn in der heutigen Zeit sicher öfter hören könnte.
Im Sommer des Jahres 2003 beteiligte sich die GBB wie jedes Jahr mit sieben Aufführungen des Stückes „Trau mi ned“ am Straßenfest der Stadt Garching. Mitwirkende waren: Kurt Gnaiger, Philipp Gnaiger, Manuela Kaiser, Katinka Markert, Stefan Schiml. Regie hatte Oliver Gnaiger.
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Für das Herbststück 2003 hat sich die Bauernbühne das Stück die „D’Wahl L’umpn“ von Peter Landstorfer ausgesucht. Als Regisseur konnte der frühere, allseits bekannte und beliebte Garchinger Kulturreferent Günter Mayr gewonnen werden. Günter Mayr war schon in früheren Zeiten für die Garchinger Bauernbühne tätig und war jedes Mal ein Garant für Qualität. Mit den Proben wurde am 03.10.2003 begonnen. Es wurden insgesamt 22 Proben abgehalten. Davon lediglich zehn auf der Bühne des Bürgerhauses. Die restlichen Proben mussten im Mozartsaal des Bürgerhauses stattfinden. Die Mitwirkenden waren: Willi Brandl, Christian Chlebowski, Gabi Cygan, Manfred Eichleiter, Florian Fischer, Ludwig Fuß, Kurt Gnaiger, Eva Goldemund, Inge Leitner, Stefan Schimml und Anita Schulz,. Als „Einsagerin wirkte wieder unsere bewährte Helga Heigl. |
Am 06.12.2003 fand die Hauptversammlung mit Wahl der Vorstandschaft statt. Diese wurde erstmals mit der Weihnachtsfeier zusammengelegt. Nach den üblichen Berichten fand die Entlastung der Vorstandschaft und die Neuwahl der Vorstandschaft statt. Außer den Personen der "alten" Vorstandschaft stelle sich niemand für die zu vergebenden Ämter zur Verfügung. Somit wurde die alte Vorstandschaft auch wieder zur "Neuen" gewählt. 1.Vorstand-Anita Schulz, 2.Vorstand-Kurt Gnaiger, Kassier - Helga Eichleiter, Schriftführer - Inge Leitner und Spielleiter Manfred Eichleiter. Außerhalb der Vorstandschaft wurden noch folgende Personen gewählt oder bestätigt: Willi Brantl wurde wieder zum Revisor bestellt und Kurt Gnaiger bleibt weiterhin Werkstattleiter. Eine Neuerung wurde dahingehend eingeführt, dass vom Amt des Schriftführers die Öffentlichkeitsarbeit getrennt wurde. Diese Aufgabe nimmt der Verfasser (Ludwig Fuß) dieser Zeilen wahr. Darunter fällt eben auch der Internetauftritt der GBB.
Da 2004 das Starkbierfest in Obermenzing wegen Wirtswechsel nicht mehr stattfindet, wird es nur eine Veranstaltung im Garchinger Bürgerhaus geben. Für 2005 soll das Starkbierfest eventuell zwei Mal im Bürgerhaus durchgeführt werden. Es wurde von verschiedenen Mitgliedern angeregt, sich nach weiteren Aufführungsorten für das Starkbier umzuschauen. Ins Gespräch wurde auch die Gaststätte Neuwirt gebracht. Als Herbststück wurde darüber gesprochen, eventuell "Birnbaum und Hollerstaud'n" von Josef Maria Lutz aufzuführen. Die GBB hatte das Stück 1980 mit großem Erfolg aufgeführt.
Als nächstes ist wieder das obligatorische Starkbierfest am 06.März 20034 im Bürgerhaus Garching geplant.
Nach 22 Proben ist es wieder soweit. Die starke Saison steht an. Die
Starkbierzeit. Leider konnte dieses Jahr das Starkbierfest nur einmal ein
Garching abgehalten werden, da die Gaststätte "Alter Wirt" in Obermenzing wegen
Pächterwechsel ausfiel. Das Starkbierfest fand am 06.März 2004 im Garchinger
Bürgerhaus statt. Unter der bewährten Regie von Manfred Eichleiter wurde fleißig
geprobt und es wurden folgende Stück/Sketche aufgeführt: Der Probierrausch, Der
Bader von Ruhpolding, Beim Zahnarzt, Im Finanzamt, Männer hab'n koa G'fühl, der
Ödbauer und natürlich das nun schon bekannte und vom Publikum geliebte Cafe
Ratsch und Tratsch. Die Pointen zum Cafe Ratsch und Tratsch wurden von Gaby
Cygan in langwierigen, nächtlichen Sitzungen zu Papier gebracht und dann mit
ihren Mitspielerinnen und dem Regisseur Manfred Eichleiter abgestimmt
Daniel Rieger, der Sohn von Monika
Rieger, der Besitzerin des Neuwirts, gab sein Debüt. Es war
herzerfrischend, seinen Eifer bei den Proben anzusehen. Mit ihm ist es
der GBB wieder mal gelungen, ein echtes Garchinger G'wachs in den Reihen der
Spieler aufzunehmen.
Die meisten der Proben fanden im Mozartsaal des Bürgerhauses statt. Leider ist es nur noch schwer möglich, die Bühne für Proben zu bekommen und so konnten lediglich ganze vier Proben auf der Bühne mit Kulissen durchgeführt werden. Kurt Gnaiger hatte wieder, wie die letzten Jahre, den Bau der Kulissen und die Bühnentechnik übernommen. Mitgewirkt haben: Manfred Eichleiter, Daniel Rieger, Kurt Gnaiger, Ingrid Brandl, Willi Brantl, Stefan Schiml, Heike Pötsch, Gaby Cygan, Inge Leitner, Bärbel Köppl, Manuela Kaiser, Markus Schmöller, Willi Brantl, Anita Schulz und Evi Goldemund. Bei dem großen Erfolg des Starkbierfeste und dem doch großen Aufwand bleibt zu hoffen, dass es nächstes Jahr mehr als einmal stattfinden kann
Am 09.,10. und 11 Juli 2004 trat die
Garchinger Bauernbühne mit einem Einakter beim Garchinger Straßenfest anlässlich
der Bürgerwoche 2004 auf. Es konnte mit Sonja Kronauer auch wieder ein neues
Mitglied begrüßt werden, das sogleich ihr Debüt ein dem Einakter gab. Zur
Aufführung kam der Einakter "Der Vetter von Dingsöd" von Michael Scheuer.
Zugleich wurde auch schon geprobt für die Mitwirkung beim 100-jährigen Jubiläums
der Gaststätte Neuwirt und damit der Familie Rieger. Dort wurden dann am
19.06.2004 die Sketche: "Im Wirtshaus", "Die Eheberatung" und "In der U-Bahn"
zur Aufführung gebracht. Mitgewirkt haben Peter Lagemann, Daniel Rieger, Kurt
Gnaiger, Bärbel Köppel und Gabi Cygan. Auch das Herbststück steht nun endgültig
fest. Es wird der "Graf Schorschi" gespielt. Ein Münchner Stück in 3 Akten von
Carl Borro Scheria.
Sehr erfreulich ist, dass für die Regie wieder Günter Mayr,
der ja bekanntermaßen ein Garant für gute Regie und damit auch schon für eine
gelungene Aufführung ist, gewonnen werden konnte. Am 07.September 2004
wird mit der ersten Probe begonnen. Die Proben laufen bisher ganz gut. Es
spielen: Manfred Eichleiter, Inge Leitner, Sonja Kronauer, Gabi Cygan, Daniel
Rieger, Birgit Schulz-Wilk, Stefan Schiml, Anita Schulz, Ludwig Fuß, Willi
Brantl, Manuela Kaiser, Peter Lagemann und als Neuzugang Günther Schnellbögl.
Als Volk agieren Eva Goldemund, Peter Lagemann, Kurt und Philipp Gnaiger. Den
Bühnenbau erledigt mit viel Akribie Philipp und Kurt Gnaiger. Die Aufführungen
wurden ohne Probleme und mit großem Erfolg am 19., 20., 26. und 27.November 2004
über die Bühne gebracht. Die Neuzugänge Sonja Kronauer als Bertl und Daniel
Rieger als "Graf Schorschi" spielten sich mit ihren guten Leistungen in die
Herzen der übrigen Mitspieler und der Zuschauer. Ebenso gab Günther Schnellbögl
als Schutzmann "Schmeiriedl" sein Debüt. Günther Schnellbögl sprang ein, da
Markus Schmöller, der dafür vorgesehen war aus familiären Gründen nicht konnte.
Schnellbögl ist nun schon das zweite Mitglied, das vom Luftsportclub IKARUS
Schleißheim e.V. den Weg über Ludwig Fuß zur GBB gefunden hat. Als jüngste
Debütanten waren mit von der Partie Lisa und Florian Cygan (Die Kinder von Gabi
Cygan). Die Bühne war, wie bei Günter Mayr durchaus üblich, sehr schön und
aufwendig mit drei kompletten Umbauten. Andy Daum sorgte dafür, dass wir den
richtigen Ton fanden. Damit wir auch nicht umbedingt wie im Alltagsleben
aussehen griff Sandra Leitner-Schultheiß wieder in den Schminktopf. Als
Einsagerin fungierte wie wäre es anders zu erwarten wieder unsere lang bewährte
Helga Kaiser.

Mitwirkende Graf Schorschi: (v.l.) Ludwig Fuß, Sonjy Kronauer, Willi Brantl,
Gabi Cygan, Evi Goldemund, Daniel Rieger, Karin Kaiser, Peter Lagemann,
Günter Schnellbögl, Manfred Eichleiter, Anita Schulz, Martina Rieger, Inge
Leitner, Birgit Schulz-Wilk, Stefan Schiml
Das Jahr ist vorbei und schon geht
die Planung wieder zum Starkbierfest 2005. Manfred Eichleiter übernimmt wieder
die Leitung.
Gaby Cygan und Bärbl Köppl haben sich selbständig gemacht und treten als
"Doppelpack" in der Gaststätte Rieger auf. Die Aufführungen sind am 21. und
28.Januar 2005. Sie bleiben aber der Bauernbühne weiterhin erhalten.
Das Starkbierfest fand am 05.März 2005 wieder im Garchinger Bürgerhaus statt. Die Veranstaltung war wie immer ausverkauft. Wer keine Karten mehr bekommen konnte, hatte auch noch die Möglichkeit, eine der Vorstellungen am 11., 12., 18. und 19.März 2005 in Obermenzing zu besuchen.
Am Straßenfest der Stadt Garching beteiligte sich die Garchinger Bauernbühne e.V., wie auch schon die Jahre vorher, mit einem Einakter. Es hat sich in den letzten Jahren bewährt, diesen Termin dazu zu benützen, die jungen Mitglieder der GBB spielen zu lassen.
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| v.l. Philipp Gnaiger, Birgitt Erler und Heike Pötsch | v.l. Birgit Schulz-Wilk, Stephan Schiml, Birgit Erler, Philipp Gnaiger, Markus Schmöller und Heike Pötsch |
Denkzettel". Mitgewirkt haben: Heike Pötsch, Philipp Gnaiger, Birgit Schulz-Wilk, Birgit Erler, Stephan Schiml und Markus Schmöller. Für die Ausstattung, den Bühnenbau und dergl. sorgten die Alten, den da blieben sie unsichtbar. Dies war natürlich wieder unsere gut Seele Kurt Gnaiger. Bei allem was er macht, merkt man einfach die Liebe, die er zum Schauspiel hat. Nicht zu vergessen, dass er ja auch noch mit voller Kraft das Duo Doppelpack (Gabi Cygan und Bärbel Köppl) unterstützt und dort den gesamten Bühnenbau und Ausstattung macht. Ich denke er sollte nicht ganz vergessen, mal an sich selbst zu denken. Dann war für die Kostüme und Requisiten wieder Anita Schulz tätig und die Farbgebung der Bühne nahm Jürgen Schulz vor. Gespielt wurde am 08.07. 09.07 und 10.07.2005 insgesamt 7 mal.
Nicht unerwähnt soll die Beteiligung von Manfred Eichleiter, Inge Leitner und Anita Schulz an einer Kooperationsveranstaltung am 10.Mai 2005 mit der Volkshochschule im Norden des Landkreises bleiben. Es wurden Texte von Lion Feuchtwanger aus "Erfolg" und Texte von Oscar Maria Graf aus "Wir sind Gefangene" gelesen. Musikalisch wurde das Ganze von Herbert Grünwald.
Das Herbststück wurde dieses Jahr relativ spät bestimmt, deshalb ist in den Veröffentlichungen der Gemeinde leider das ursprünglich geplante Stück „Der Roagaspitz“ statt des jetzt gespielten Stückes „Umdraaht“ abgedruckt.
Nichts desto Trotz wurde ab dem Herbst unter relativ ungünstigen Verhältnissen geprobt. Als Proberaum stellte uns diesmal die Gemeinde den Aufenthaltsraum im Bauhof zur Verfügung. Der relativ kleine Raum mit einem Schlachthaus Ambiente ließ leider keine Kulissen und nur wenig Mobiliar zum Spielen zu. Wir konnten bis zur Generalprobe am Donnerstag den 17.11. nur einmal für drei Tage auf die Bühne ins Bürgerhaus. Die insgesamt zwei Wochen im Römerhoftheater konnten aus Probentermingründen ebenfalls nicht voll ausgenutzt werden. Angesichts dieser Probleme ist die Aufführung selbst, wider Erwarten, ein voller Erfolg geworden. Jürgen Schulz, Thomas und Birgit Erler, sowie Philipp Gnaiger haben den Großteil der Bühne gebaut, und die notwendigen Transporte, Um und Aufbauten hervorragend bewerkstelligt. Martina Kronauer sprang für ihre Schwester ein und gab ein glänzendes Depüt.
Auch im
Jahr 2006 wurde wieder das allseits beliebte Starkbierfest abgehalten. Am 17.;
18.; 24. und 25.März spielte man traditionsgemäß beim Alten Wirt in Obermenzing
und am 01.April 2006 im Bürgerhaus Garching. Es braucht schon gar nicht mehr
erwähnt zu werden, dass die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg war. Durch
das Programm führt wieder Manfred Eichleiter. An dieser Stelle möchte ich
hervorheben, dass er dies meines Erachtens sehr professionell macht. Die
musikalische Begleitung erfolgte abermals durch Karl Edelmann mit seiner
Blaskapelle. Es wurde folgendes zum Besten gegeben: "Oper", "Finanzamt", "Leit
gibt's naa" "Der Staubsauger" ein gespielter Witz, "das renitente Klassenzimmer"
"Wärmestube am U-Bahnhof" und "Die Lorelei"
Mitgewirkt haben: Stefan Schiml,
Gabi Cygan, Thomas Erler, Eva Goldemund und
Kurt Gnaiger, Philipp Gnaiger, Florian Fischer, Manuela Kaiser, Markus
Schmöller, Anita Schulz, Inge Leitner, Jürgen Schulz und Manfred Eichleiter.
Für die Kostüme sorgte wieder Helga Eichleiter. Der Beitrag "Wärmestube am
U-Bahnhof" ersetzte den bisherigen Beitrag "Cafe Ratsch und Tratsch". Das Cafe
musste wohl wegen Insolvenz geschlossen werden, womit der Kellner "Manfred
Eichleiter" wohl zum Hartz-4 Empfänger wurde.
Da die Garchinger Bauerbühne e.V. anscheinend als einziger
Theaterverein in Garching eine Werkstatt eingerichtet hat, hat sich die
Vorstandschaft dazu entschlossen, die Idee von Kurt Gnaiger, welcher
ehrenamtlich das Doppelpack, das ZAP-Theater und den Chor St. Severin beim
Bühnenbau und der technischen Beratung unterstützt, aufzunehmen und die
Bühnenwerkstatt, gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, zur Verfügung zu stellen.
Kurt Gnaiger hat den Bühnenbau für das Musical "Die Feuerhex" übernommen. Ich kann nur sagen, was Kurt da auf die Beine bzw. in die Werkstatt gestellt hat war war nur durch seine unermüdliche Art zu arbeiten und mit einer Portion Galgenhumor zu schaffen. An dieser Stelle mal ein herzliches "DANKE" an unseren Kurt, der immer, ohne eine Klage, ohne Jammern, zur Stelle ist wenn er gebraucht wird. Die Bauernbühne, das Doppelpack und so manche anderen würden "ganz schön alt" aussehen, wenn sie den Kurt nicht hätten.
.Als Stück für den Herbst wurde ein Kriminalstück ausgesucht "Die Falle". Das Stück ist von Robert Thomas. Ins Deutsche übersetzt von Ernst Sander und nach Bayern verlegt von Marianne Lindner. Da der Kurt den Bühnenbau für "die Feuerhex" übernommen hatte, haben dankenswerter Weise die "Erlers" Birgit und Thomas Erler den Bühnenbau für unser Herbststück übernommen. Für die Beiden war es auch das erste Mal, dass sie allein für den Bühnenbau verantwortlich waren. Kurt stand natürlich mit Rat und Tat und Hilfe beiseite.
Da der Probenraum vom letzten Jahr nicht mehr zur Verfügung stand, erhielten wir einen neuen Raum im Bauhof. Auf der einen Seite vielen Dank an die Stadt für diesen Raum, auf der anderen Seite waren aber die Zustände, unter denen geprobt werden musste, für die Spieler eine Zumutung. Der Raum war frisch mit Rigibs ausgebaut. Dementsprechend war auch die Akustik. Es hallte so heftig, dass man sich schwer tat den anderen zu verstehen und nach drei Stunden Probe hatte man einen "Gehörschaden". Zudem war der Raum nicht heizbar, so dass sich fast alle Schauspielen eine Erkältung holten. Des weiteren konnten wir keine Toilette im Bauhof benutzen. Musste also jemand auf stille Örtchen, dann musste man den Bauhof verlassen und auf die Toiletten im Römerhoftheater gehen. Ausfallzeit 10 bis 15 Minuten. Türen suchte man am Anfang vergebens. Eine furchtbar wichtige Person in Form eines Bauhofmitarbeiters machte die Sache auch nicht unbedingt angenehmer. Nach und nach konnten dann die Schwierigkeiten durch unseren 1.Vorstand Anita Schulz beseitigt werden. In das Bürgerhaus konnten wir mit unseren Kulissen dann zwei Tage vor unserer ersten Aufführung. Ein Ausfall der ersten Vorstellung konnte nur dadurch verhindert werden, indem die Erlers Urlaub genommen und die Bühne am Mittwoch während des Tages aufgebaut haben. Abends fand dann die erste Probe auf der Bühne im Bürgerhaus statt. Jedoch noch ohne Technik und Beleuchtung. Nach unserer Probe wurden dann Nächtens die Scheinwerfer eingerichtet und die Technik justiert, so dass dann am Donnerstag, den 16.November 2006 die Generalprobe stattfinden konnte.
Mitgewirkt haben Manfred Eichleiter als Kommissar Feichtner, Daniel Rieger als Daniel Korbach, Gabi Cygan als Rosemarie Stephan, Ludwig Fuß als Pfarrer Maximilian Vogel und unser Neuzugang Andrea Zehner als Krankenschwester Paula Bertram.
Als Polizisten wirkten mit Birgit Erler und Günther Schnellbögl. Die Regie hatte wieder unser ehemaliger Kulturreferent Günter Mayr. die Schminke übernahm Patrizia Hicker, rund um die Bühne kümmerten sich Birgit und Thomas Erler, Kurt Gnaiger und Jürgen Schulz. Für das Bühnenbild verantwortlich war Günter Mayr. Die Technik übernahm Thomas Erler und Philipp Gnaiger. Hinter der Bühne waren die guten Geister Anita Schulz und Eva Goldemund. Helga Eichleiter übernahm wie immer die Abendkasse. Ich denke das wir das Stück gut auf die Bühne gebracht haben. Natürlich ist es eine Geschmacksache ob man lieber solche Stücke oder lieber "Bauernkomödien" sehen will. Beim Publikum kam das Stück meines Erachtens sehr gut an. Die Spannung über den Ausgang des Stücks wurde bis zum Schluss gehalten. In der Presse kam das Stück sehr gut weg. Leider oder Gott sei Dank gab es keine besonderen Vorkommnisse, so dass ich den ehrenwerten Leser damit nicht unterhalten kann. Vielleicht tzu erwähnen wäre noch, dass natürlich in den diversen Getränken ohne Vorwarnung Alkohol enthalten war. Besucher waren es ca: an den beiden Freitagen um 150, am ersten Samstag 200 und am zweiten Samstag ausverkauft mit 240 Besuchern. Zu erwähnen wäre noch, dass so viel wie nicht Plakatiert wurde. Ich selbst habe in größer Zahl, ca.2000, Handzettel in Briefkästen verteil. Der doch relativ schwache Besucherandrang ist nicht zu letzt auf die Wochenlange Aufführung der Feuerhex zurückzuführen. Insgesamt kann die Bauernbühne aber mit dem Besuch zufrieden sein. Für die nächsten Jahre sollte aber auf jeden Fall die Werbung wieder intensiviert werden. Sowohl mit Handzetteln wie auch mit Plakaten. Gerade entlang des U-Bahnbereiches, da der Veranstaltungsort jetzt nur noch 3 Minuten von der U-Bahnhaltestelle Garching entfernt ist.
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| Andrea Zehner | Gabi Cygan | Kommissar Feichtner | Ludwig Fuß und Gabi Cygan |
Am 28.November 2006 fand dann die alljährliche Jahreshauptversammlung der Garchinger Baunbühne e.V. im Nebenzimmer des Bürgerhauses statt. Nach den diversen Berichten der Vorstände wurde die Vorstandschaft entlastet und kann so wieder ohne Last auf die kommende Saison blicken. Zu erwähnen wäre noch, dass Mitglieder der Bauernbühne auch an Diskussionen und Lesungen der Stadt teilgenommen haben.
Die Zeit bleibt leider oder sollen wir sagen Gott sei Dank nicht stehen und so war es im Nu wieder März und das Starkbierfest 2007 stand an. Es wurde fleißig geprobt. Die Räumlichkeiten für die Proben sind immer noch die Gleichen mit dem Unterschied, dass man jetzt heizen kann. Aber man gewöhnt sich an alles. Was nicht heißen soll, dass sich die Situation nicht bessern muss. Es wurden folgende Stücke geprobt:
"Der Einkauf" mit Eva Goldemund und Manfred Eichleiter, "Cafe Amore" mit Andrea Zehner, Manfred Eichleiter und Magret Krause, "Blick über den Zaun" mit Anita Schulz und Eva Goldemund, "Der Geburtenrückgang" mit Andrea Zehner, Birgit und Thomas Erler, Magret Krause, Anna McElroy, Kurt Gnaiger und Ludwig Fuß, "Carmen" mit Manfred Eichleiter, Anna McElroy, Magret Krause, Anita Schulz, Andrea Zehner, Kurt Gnaiger, Birgit und Thomas Erler und Ludwig Fuß. Die Kostüme wurden aus dem Fundus entnommen und soweit nicht vorhanden oder änderungsbedürftig von Helga Eichleiter genäht bzw. geändert. Inge Leitner schrieb wieder den Text für "Die Wärmestube". Leider konnte Sie dann aus gesundheitlichen Gründen nicht mitspielen.
Am 10.April 2007 war es dann soweit. Die erst Aufführung im Garchinger Bürgerhaus. Es wird traditionell einmal im Bürgerhaus und vier mal im Obermenzing beim alten Wirt gespielt. Der einzige Unterschied in den Aufführungen ist, dass die Wärmestube nur in Garching gespielt wird, da es sich dabei um Garchinger "Internas" handelt. Als Zugabe wurde an beiden Spielorten jeweils "Die Notbeiche" mit Eva Goldemund und Manfed Eichleiter gespielt. Alle Aufführungen waren bestens besucht bzw. ausverkauft. Unsere beiden Neuzugänge Anna McElroy und Magret Krause verkauften sich hervorragend und fügten sich toll in die "Truppe" ein.
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| Carmen: v.l. Kurt Gnaiger, Andrea Zehner, Anna McElroy, Magret Krause, Ludwig Fuß, Eva Goldemund und Anita Schulz |
"Cafe Amore" mit M. Eichleiter, Andrea Zehner und Magret Krause |
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| Eva Goldemund in der "Notbeichte" | Birgit und Tomas Erler zerren die Hebamme Anna McElroy herbei |
Kaum war die "starke Zeit" vorüber ging man auch schon auf die Proben für das Bürgerfest respektive Straßenfest 2007 zu. Hierzu erklärte sich wieder Oliver Gnaiger für die Regie bereit. Zum Mitwirken erklärten sich bereit: Anna McElroy, Magret Krause, Stefan Schiml, Markus Schmöller, Philipp Gnaiger und Kurt Gnaiger. Zur Aufführung kam "Die dappige Verwandtschaft". Ein sehr lustige Einakter, den Oliver Gnaiger mit seiner Truppe gut in Szene gesetzt hat. Gespielt wurde, wie schon die Jahre zuvor im Bürgerhaus im Franz Marc Zimmer. Der Raum ist für meine Begriffe zu klein und bei der Sommerhitze die an den 3 Aufführungstagen herrschte war es für die Zuschauer und für die Schauspieler schon fast eine Zumutung. Für das nächste Jahr überlegt man, ob man nicht in den kleinen Saal umzieht. Ich meine das wäre eine gute Lösung.
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| Es haben mitgewirkt: Kurt Gnaiger, Pillip Gnaiger, Anna McElroy, Markus Schmöller, Magret Krause, Stefan Schiml und Thoma Erler | Familienrat mit Markus Schmöller, Kurt Gnaiger, Anna McElroy und Magret Krause |
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| Stefan Schiml mit Philipp Gnaiger | Kurt Gnaiger. Irgendwie nicht weit von Klaus Kinski |
Jetzt wird es nicht mehr lange dauern und die Proben für das Herbststück werden beginnen. Während ich diese Zeilen schreibe, haben wir noch 64 Tage und 38 Stunden bis zur Eröffnung des Oktoberfestes und noch 120 Tage bis zur ersten Aufführung des Herbststücks. Ich hoffe werter Leser dieser Zeilen es ist weiterhin für Sie interessant und unterhaltsam diese Zeilen zu lesen. Für Kritik und Anregungen ist immer Platz.
Es ist soweit. Die Proben für das Herbststück haben begonnen. Am 4.September
2007 trafen wir uns im Römerhof/Garching zu einer ersten Leseprobe und zur
Entscheidung ob wir das von Güner Mayr vorgeschlagene Stück spielen wollen. Es
handelt sich um "Ein bairischer Sommernachtstraum" eine absurde Komödie von
Günter Mayr nach Andreas Gryphius. Nach der ersten Lesung waren die Meinungen
sehr unterschiedlich. Es ging von Ablehnung (Birgit Schulz-Wilk) über "ich weiß
nicht recht" bis "lasst es uns doch einfach probieren". So entschied man sich
dann doch für das Stück. Birgit blieb bei ihrer Einstellung und spielt nun bei
dem Stück nicht mit. Im Moment sind mit von der Partie (siehe auch Stücke und
Mitwirkende) Anita Schulz, Anna Mc Elroy, Margret Krause, Eva Goldemund, Andrea
Zehner, Martina Kronauer, Kathrin Neugeborn, Manuela Kaiser, Julia Hinterholzer,
Manfred Eichleiter, Florian Fischer, Thomas Erler, Markus Schmöller, Sandro
Dorigo (Neuzugang), Michi Hinterholzer und der Verfasser dieser Zeilen Ludwig
Fuß. Die Regie hat natürlich Günter Mayr. Auch das Garchinger
Blasorchester und der Heimatverein wirken mit. Inzwischen fanden 4 Proben statt. Ich denke das Stück steht und fällt nicht
zuletzt mit der Bühnenausstattung und den Kostümen. Einig sind wir uns alle,
dass Günter Mayr den Schluss noch etwas umschreiben muss.
Wir schreiben heute den 11.November 2007 und haben somit noch 6 Tage und 5
Proben bis zur Aufführung. Die Arbeiten durch unser Bühnenteam -Kurt Gnaiger und
Birgit und Thomas Erler) sind größten Teils erledigt. Aber man weiß ja, auch die
Kleinigkeiten ziehen sich dann doch noch hin. Heute um 16 Uhr ist Probe. Wir
konnten in der gesamten Probenzeit nur 2 Tage auf der Bühne proben. Leider nie
mit allen Darstellern. Jetzt findet lediglich noch die Generalprobe einen Tag
vor der Aufführung im Bürgerhaus auf der Bühne statt. Vor allen Dingen wird die
Bühne erst Mittwoch abend frei. Das bedeutet, dass in der Nacht alles aufgebaut
und die Technik (Ton und Licht) eingerichtet werden muss. Da kommt Freude auf.
Drei Proben auf der Bühne ist schlicht und einfach eine Zumutung. Wir haben zwar
einen schönen, geheizten Probenraum aber die Wege auf der Bürgerhausbühne sind
doch wesentlich weitere. Und dies mag geprobt sein. Anyway, man muss es nehmen
wie es eben ist. Hier sollte man wirklich für die Zukunft versuchen ein paar
Tage mehr zu bekommen. Ein Problem bei den Proben ist auch, dass so gut
wie nie alle da sind. Florian Fischer z.B. hat jede zweite Woche Spätschicht und
fällt damit jede zweite Woche aus. Auch andere können an bestimmten Tagen nicht.
Was dann dazu noch ärgerlich ist, dass obwohl vorher ein Terminplan -wer hat
wann Zeit bzw. keine Zeit- aufgestellt wurde, dann doch noch der eine oder
andere zusätzlich mal hin und wieder keine Zeit hat. Ich werde dann nach der
Generalprobe nochmals ein paar Zeilen schreiben.
Inzw
ischen
schreiben wir den 24.November 2007 und wir haben bereits drei Aufführungen
hinter uns. Die Resonanz bei den Zuschauern ist durchwegs positiv. Unsere
Neuzugänge Kathrin Neugeborn
und Sandro Dorigo haben sich hervorragend geschlagen und sind eine Bereicherung
für unsere Bühne. Besonders Sandro merkte man seine bereits in Südtirol
erworbene Bühnenerfahrung an. Da ich als Brunnen einen großen Teil auf der Bühne
stand, konnte ich Sandro richtgehend beim Spielen beobachten. Man merkte ihm die
Spielfreude an und konnte sehen, wie er von mal zu mal noch Nuancen verbesserte.
Er spielte seine Rolle von mal zu mal mehr aus. Das macht Spaß. Der
Heimatverein, der mit einer Tanzgruppe und einem Quetschenspieler mitwirkten
konnte sich des Beifalls des Publikums erfreuen. Die musikalische Begleitung
durch das Blasorchester Garching fand ebenfalls großen Anklang. Unter anderen
komponierten sie extra ein Stück, mit dem sie innerhalb des Theaterstückes
auftraten. Bei diesem Auftritt musste absichtlich falsch gespielt werden, was
ihnen vortrefflich gelang -dank der Komposition. Auch die Besucherzahlen können sich sehen lassen. Die zweite und die dritte
Aufführung war komplett ausverkauft. Insgesamt waren die Vorstellungen mit
durchschnittlich 220 Besuchern (240 Plätze) sehr gut besucht. Erwähnen möchte
ich noch, dass Rainer Gulbins die tollen Fotos von der Generalprobe gemacht hat.
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Ergebnisse durchaus professionell
geworden sind. Vielen Dank dafür.
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| Die Feen Anna Mc Elroy und Eva Goldemund mit Anita Schulz als Feenkönigin Titania | Die Elfen: Julia Hinterhozer, Manuela Kaiser, Kathrin Neugeborn und Martina Kronauer | Sandro Darigo als Löwe vor Ludwig Fuß dem Brunnen und Thomas Erler dem Mond | Anita Schulz als Titania |
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| Michi Hinterholzer als Tispe. Links Florian Fischer als Piramus und im Hintergrund die Wand | Manfred Eichleiter als Peter Squenz | Ein Teil des Blasorchesters Garching | Der Heimatverein war auch dabei |
Nun sehen wir der Jahreshauptversammlung und der Weihnachtsfeier entgegen. Die Jahreshauptversammlung findet am 29.11.2007 im Bürgerhaus und die Weihnachtsfeier am 16.Dezember 2007 beim Neuwirt statt. Ich werde selbstverständlich von der Weihnachtsfeier und von der JHV berichten.
Gestern war die Jahreshauptversammlung. Anwesend waren 24 Mitglieder. Nach der Begrüßung durch den 1.Vorstand Anita Schulz gab der 2.Vorstand Kurt Gnaiger seinen Jahresrückblick zum Besten. Bei dieser Gelegenheit gab er auch gleich bekannt, dass er nicht mehr für das Amt des 2.Vortandes zur Verfügung steht. Er empfahl der Versammlung seinen Wunschkanditaten Thomas Erler, worauf sofort von Anita Schulz und Manfred Eichleiter umfangreiche Erklärungen abgegeben wurden, warum es besser sei, Andrea Zehner, die sich ebenfalls für das Amt zur Verfügung stellte, in dieses Amt zu wählen. Nach dem Bericht unserer Kassenverwalterin Helga Eichleiter und des Revisors Willi Brantl wurde die Kasse und die Vorstandschaft entlastet. Nun übernahm der Schreiber dieser Zeilen, Ludwig Fuß das Amt des Wahlleiters. Das Ganze erfolgte kurz und schmerzlos. Anita Schulz wurde einstimmig zum 1.Vorstand, Helga Eichleiter mit einer Stimme Enthaltung zum Kassier und Inge Leitner einstimmig zur Schriftführerin gewählt. Die Wahl zum 2.Vorstand gewann Andrea Zehner mit 18 Stimmen gegenüber 3 Stimmen für Thomas Erler. Das Ganze bei zwei Enthaltungen und einer ungültigen Stimme. Als Werkstattleiter stellte sich dankenswerterweise wieder Thomas Erler zur Verfügung. Willi Brantl, der aus Altersgründen den Revisor nicht mehr machen wollte wurde durch Eva Goldemund ersetzt. Ich selbst mache die Öffentlichkeitsarbeit weiterhin. Anmerkung des Verfassers: "Der Vorstandschaft sollte nicht übersehen, dass die erfolgreichen Auftritte der GBB erst mit den Leuten, die den Kulissenbau machen, möglich sind. Es dürfte nicht so leicht sein, Leute mit dem künstlerischen und handwerklichen Geschick zu finden. Was nützen die schönsten Rollen und Stück ohne die notwendigen Kulissen?"
Anita Schulz, unser 1.Vorstand liest auch dieses Jahr auf dem
Christkindlmarkt der Frauen-Union wieder Geschichten für Kinder. Dazu baute
unsere Werkstatt ein wiederschönes Hexenhaus in dem Anita als Hexe Rosine
Schleckermaul den Kindern vorliest.
Da möchte man doch gleich wieder Kind sein.
Eine kleine Episode noch am Rande. Als wir -noch ohne Vereinsgründung- mit dem
Theaterspielen anfingen war auch Marion Hoffmann mit dabei.
Sie spielte von 1973
bis 1976 bei der Garchinger Bauernbühne mit. Mit ihr wurde etwa 1972 auch ein
16mm-Film über Garching gedreht. Es verloren sich dann ihre Spuren und sie
tingelte durch Deutschland als Marilyn Monroe Double. Jetzt zur Weihnachtsfeier
der Frauenunion machte ich einen Spaziergang und sehe vor der Gaststätte Post
einen Kleinbus mit der Aufschrift "Dirndlqueen" stehen. Bei näherer Betrachtung
stellte es sich als das Fahrzeug von Marion Hoffmann heraus. Und das nach 30
Jahren. So klein ist doch die Welt. Marion Hoffmann.
Am 20.12.2007 haben Inge Leitner, Anita Schulz und Manfred Eichleiter im Rahmen von "Ganz Garching liest ein Buch" lustige Weihnachtsgeschichten gelesen.
Nun geht es aber schon wieder los mit den Proben zum Starkbierfest. Die Proben im Bauhof laufen auf vollen Touren. Das Starkbierfest am 22., 23., 29.Februar und 01.März 2008 beim Alten Wirt in Obermenzing und am 08.März 2008 im Garchinger Bürgerhaus wird mit folgenden Beiträgen stattfinden: Vortrag von Manfred Eichleiter "Mai Oide", "Die Taktik", "Die Entenmassage", "Die Testamentseröffnung" und "Psycho und Anton". In Garching findet zusätzlich noch die "Wärmestube" statt, in der es wie immer über die Garchinger Politik geht. Mit diesem Programm verspricht das Starkbier schon jetzt ein voller Erfolg zu werden.
Zum Straßenfest wird unter der Leitung von Oliver Gnaiger "Der Klausner" von Otto Blümel aufgeführt, Es handelt sich dabei um ein Kasperspiel das ausdrücklich auf für Erwachsene ist. Die Proben laufen bereits und dies -heute schreiben wir den 30.Mai 2008- bereits seit 14 Tagen ohne Rollenbuch.
30.Mai 2008 - Das Herbststück steht fest. Es wird "Der verkaufte Großvater" in der Fassung von Franz Xaver Kroetz gespielt. Die Regie hat wieder Günter Mayr.
Der Klausner wurde unter der Regie von Oliver Gnaiger zu einem tollen Erfolg. Alle Aufführungen waren bis auf den letzten Platz gefüllt und dem Publikum wurde gutes Theater präsentiert. Von vielen Eltern wurde wohl die Ankündigung doch nicht so genau gelesen, aus der zu ersehen war, dass es sich um ein Kasperlspiel für Erwachsene handelte. So war natürlich der Besucherandrang von Eltern mit Kindern entsprechend groß und bei den einen oder anderen Eltern dann auch die Enttäuschung darüber, dass es nicht so recht für die Kinder wahr. Dies war dann auch in unserer Jahreshauptversammlung noch ein Thema, da man seitens der Vorstandschaft bemängelte, dass viele Eltern mit Kindern den Saal vor dem Ende verlassen haben. Ich meine, man sollte halt vielleicht vorher die Ankündigung richtig lesen.
Am 21., 22., 28. und 29.November wurde im Bürgerhaus "Der verkaufte Großvater" aufgeführt. Regie hatte wieder unser ehemaliger Kulturreferent Günter Mayr, der immer eine Garantie für eine gute Umsetzung des Stoffes ist. Die Mitwirkenden waren: Manfred Eichleiter als Großvater, Markus Schmöller als Kreithofer, Philipp Gnaiger als Lois (Sohn vom Kreithofer), Birgit Schulz-Wilk als Magd, Sandro Dorigo als Haslinger, Andrea Zehner als Nani, seine Frau, Kathrin Neugeborn als Eve, deren Tochter und als Neuzugang Christian Scharl als Martl der Knecht. Das Bühnenbild wurde wieder unter der Regie von Kurt Gnaiger gefertigt. An dieser Stelle wieder mal vielen Dank an den Kurt. Er arbeitet wirklich unermüdlich für die Bauernbühne. Mir wird heute schon Himmel, Angst und Bang, wenn ich daran denke, dass der Kurt diese Arbeit mal nicht mehr macht. Die Besetzung ist wie immer auch unter der Rubrik "Stücke" nachzulesen.
Als nächstes steht die Jahresversammlung an und dann geht es vermutlich schon zu den Proben für das Starkbier 2009.
Die Jahreshauptversammlung wurde wieder im Bürgerhaus Garching abgehalten.
Nach den Berichten des Vorstandes und des Kassiers, sowie der Buchprüferin Evi
Goldemund, wurde die Vorstandschaft entlastet. Es wurde positiv darüber
abgestimmt, dass man aus der Vereinskasse persönliche Sachspenden für die
Bedürftigen der Garchinger Tafel bezahlt. Dies ist eine einmalige Aktion. Kurt
Gnaiger teilte mit, dass er die Werkstattleitung an seinen Sohn Philipp abgibt.
Er stellte auch einen Antrag, dass unsere kombinierte Kreisäge/Hobel- und
Fräsmaschine einer Grundüberholung durch eine Fachfirma unterzogen werden soll.
Diese Maschine hatte ich anlässlich des Kulissenbaus für den Umzug ins
Bürgerhaus angeschafft im Jahr 1979 angeschafft. Sie hat uns somit 30 Jahre lang
treue Dienste geleistet und damit eine Überholung wohl verdient. Die Maschine
hat sich in jeder Beziehung bezahlt gemacht. Es wurde beschlossen, dass Kurt
Gnaiger einen Kostenvoranschlag einholt und dann die Maschine zur Überholung
geht.
Freitag, 29.01.2009: Die Proben zum Starkbierfest 2009 haben begonnen. Mitspielen werden: Manfred Eichleiter (auch Regie), Philipp und Kurt Gnaiger, Anna McElroy, Evi Goldemund, Kathrin Neugeborn, Magret Krause, Anita Schulz, Ludwig Fuß, Sandro Dorigo, Inge Leitner und Manuela Kaiser. Die Proben finden wieder in unserer Probebühne im Bauhof statt. Es war klar, dass Sandro Dorigo am 28.03.2009 keine Zeit hatte, daher wurden seine Rollen doppelt besetzt. Seine Rollen im Bürgerhaus übernahm Daniel Rieger. Nun sind die fünf Aufführungen, davon vier in Obermenzing am 13., 14., 20. und 21.März und eine im Bürgerhaus Garching am 28.März 2009. Die letzten beiden Aufführungen in Obermenzing wurde Margaret Krause krank und so musste ihre Rolle in der Susanna Triologie von Anita Schulz und die Rolle im Geburtstagsinterview von Eva Goldemund übernommen werden. Diese machten dies mit Bravour und wer es nicht wusste hat es wahrscheinlich gar nicht gemerkt, dass hier kurzfristig andere Schauspieler in die Rolle geschlüpft sind. Alle Aufführungen waren bis auf den letzten Platz belegt. Die Veranstaltung in Obermenzing fand zum 20-igsten mal statt und so hatten wir auch gleich noch ein Jubiläum zu feiern. Was unter der Werkstattregie von Kurt Gnaiger wieder auf die Bühne gezaubert wurde verdient alle mal auch hier wieder ein dickes Lob.
Nun sehen wir dem Straßenfest entgegen. Das Herbststück steht noch nicht fest.
Das Straßenfest im Rahmen der Bürgerwoche Garching liegt hinter uns. Wir
haben uns mit dem Einakter "s'Gamserl vom Blädschn-Kofl" beteiligt. Gespielt
wurde am 10., 11. und 12.Juli 2009. Mitgewirkt haben Oliver, Kurt und Philipp
Gnaiger, Markus Schmöller, Heike Pötsch, Max Knab und Patrizia Hicker. Wir haben
zwei neue Schauspieler auf der Bühne gesehen. Besonders freut es mich, dass
unsere Patrizia Hicker, die bisher "n
ur"
geschminkt hatte, den Weg auf die Bühne gefunden hat.
Und
das obwo
hl
sie bisher immer gesagt hatte, dass sie nie spielen möchte. Ich glaube und
hoffe, dass wir sie in Zukunft noch öfter auf der Bühne sehen werden. Einen
Neuzugang haben wir mit Max Knab, der ebenfalls bei uns seinen ersten Auftritt
hatte und wie ich meine, seine Sache sehr gut gemacht hat. So wie ich die Sache
vor Ort erlebt habe, waren auch die Zuschauer wieder voll auf zufrieden und
hatten viel zu lachen. Gespielt wurde leider wieder im kleinen Franz Marc Zimmer
im Bürgerhaus. Es war nur gut, dass das Wetter nicht mit sehr hohen Temperaturen
aufgewartet hat und so konnte man es gut aushalten. Bei hohen Temperaturen ist
es für die Zuschauer und für die Schauspieler eine Zumutung. Ich meine wir
sollten für nächstes Jahr wieder versuchen, den kleinen Saal zu bekommen.
Kaum war das Straßenfest vorbei folgte schon das nächste Highlight am 18.Juli 2009 in Form von unserem Sommerfest. Leider spielte der Wettergott nicht ganz mit und so musste alles in unseren Probenraum verlegt werden. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch und so gingen die Letzten um 5 Uhr morgens nach Hause. Ich glaube, man kann sagen, dass das Sommerfest von den Mitgliedern sehr gut angenommen und sich daher zu einer ständigen Einrichtung entwickeln wird.
Das Herbststück steht nun fest. Gespielt wird "PASSION", eine Volkskomödie in 3 Akten von Gerhard Loew aus dem MundArt-Verlag. Für die Regie konnte wieder Günter Mayr gewonnen werden. Günter Mayr schrieb auch eigenen Text zu dem Stück dazu. Die Proben fanden wieder im Probenraum im Bauhof statt. Das Problem an dem Probenraum ist aber der Klang. Es hallt furchtbar, so dass es sehr anstrengend ist zu proben. Kurt Gnaiger hat nun den Probenraum mit Molton abgehängt und siehe da, es half. Von den Proben selbst gibt es nichts besonderes zu berichten. Anna McElroy übernahm eine "Hosenrolle" und damit waren alle Rollen besetzt. Wir konnten sogar für eine ganze Woche im Bürgerhaus proben. Der Kulissenbau beanspruchte unsere Werkstatt "nur" mäßig, da die Kulisse im Wesentlichen aus einem Hintergrundprospekt bestand.
Die Aufführungen waren am 20., 21., 27. und 28. November 2009 im Bürgerhaus. Leider entsprach der Besuch an allen vier Aufführungstagen nicht unseren Erwartungen. Wir vermuten, dass es an dem Stück gelegen hat, da sich zum einen der eine oder andere nichts darunter vorstellen konnte und zum anderen unser Publikum einfach die klassischen Dreiakter bevorzugt. Natürlich spielt sicher auch der wirtschaftliche Aspekt eine Rolle. Wir haben zwar einen sehr moderaten Eintrittspreis von 10,00 Euro aber dazu kommen dann ja doch noch die Ausgaben für das Kulinarische. Ich denke, dass sich innerhalb der Bühne die Erkenntnis durchgesetzt hat, in Zukunft wieder die "klassischen" bäuerlichen Dreiakter zu spielen.
Am 02.November 2009 fand unsere Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Nach dem alle Vorstandsmitglieder ihre Berichte vorgetragen hatten und der Revisor -Evi Goldemund- den Revisionsbericht zum Besten brachte, wurde die Vorstandschaft entlastet und zu Neuwahlen geschritten. Zur Wahl standen: Zum 1.Vorstand Anita Schulz, zum Kassier Helga Eichleiter, zum Schriftführer Birgit Erler und Inge Leitner und zum 2.Vorstand Andrea Zehner und Philipp Gnaiger. Es blieb bis auf den 2.Vorstand alles beim Alten. Andrea Zehner musste sich Philipp Gnaiger geschlagen geben. Somit ist ein neues "Gesicht" in der Vorstandschaft.
Am 06.März 2010 fand wieder das traditionelle Starkbierfest im Bürgerhaus Garching statt. In Obermenzing beim Alten ´Wirt wurde kam das Starkbierfest am 12., 13., 19. und 20.März 2010 zur Aufführung. Die Leitung hatte wieder unser Manfred Eichleiter.
Ein neues Kapitel tut sich auf. Kurt Gnaiger will eine eigene Kindergruppe
innerhalb der GBB gründen. Für dieses Engagement gebührt ihm schon im Voraus
Anerkennung. Es ist ein wertvoller Beitrag in unserer Gesellschaft von dem alle
lernen und profitieren können. Ich erspare es mir an dieser Stelle im Detail
darüber zu schreiben, welche positiven Auswirkungen diese Arbeit auf die Kinder
hat. Dies ist sicher bereits in vielen "wissenschaftlichen" und sozialen
Beiträgen beschrieben worden. Nur einige Stichwörter seien hier genannt:
Disziplin, Anpassung an die Gruppe, Selbstsicherheit, Umgang mit den den
Mitspielern, Lernen usw..
Kurt hat sich nun erst mal über die Anforderungen seitens des Gesetzgebers
schlau gemacht, was es bei der Arbeit mit Kinder gerade auch im Bezug auf
öffentliche Auftritte zu beachten gibt. Dies erforderte schon eine umfangreiche
Recherche, um alle Aspekte abzuklopfen.
Nun ist es soweit. Kurt hat viele Eltern mit Kinder angesprochen und man trifft
sich nun zum ersten Mal am 22.April 2010 in der Probebühne der GBB im Bauhof der
Stadt Garching.
Links ein Bild vom ersten Treffen mit den Eltern und den Kindern. Kurt hat
unter anderen die Bedingung aufgestellt, dass er die Arbeit mit den Kindern
nicht allein durchführen sondern immer noch einen weiteren Erwachsenen dabei
haben will. Es haben sich dankenswerter Weise auch einige weibliche Mitglieder
dazu bereit erklärt, die Betreuung der Kinder mit zu übernehmen.
Ab dem kommenden Samstag den 08.Mai 2010 existiert bei der Garchinger
Bauernbühne eine Kindertheatergruppe. Die gemischte Gruppe besteht aus 12
Kindern im Alter zwischen 7 und 12 Jahren.
Geleitet wird sie von Kurt Gnaiger, dem Bühnenbauer und ehemaligen langjährigen
zweiten Vorstand der Bauernbühne. Unterstützt wird er von den weiblichen
Mitgliedern, welche sich die Betreuung der Gruppe teilen. Die Kinder sollen zum
Straßenfest während der Garchinger Bürgerwoche 2010 ihr Debüt geben. Die
Kindergruppe wird deshalb beim Straßenfest am Samstag und Sonntag jeweils um 15
Uhr auf derselben Bühne wie die Erwachsenen spielen. Das Stück wird noch
gemeinsam mit den Kindern ausgesucht. Die Garchinger Bauernbühne hofft, dass
diese Maßnahme bei den Kindern, wie auch bei den Zuschauern Anklang findet und
das Kindertheater ein fester Bestandteil wird.
Nun schreiben den 21.Mai 2010 und es wurde bereits das Stück ausgesucht, das von den Kindern gespielt werden soll. Das Stück heißt: Die Musikstunde. Es finden auch bereits proben statt und die Kinder haben sehr viel Freude damit. Ich glaube aber, die größte Freude hat Kurt selbst. Geprobt wird in der Probebühne im Bauhof. Kurt wollte mit den Kindern mal auf einer richtigen Bühne proben und hat in der Stadt im Kulturreferat nachgefragt, ob der denn mal das Römerhoftheater dazu benützen dürfe. Leider wurde ihm das aus "rechtlichen Gründen" verwehrt. Nun hat sich Monika und Daniel Rieger bereit erklärt, dass die Kinder im Neuwirtsaal einmal proben dürfen. Dort haben Sie ja eine richtig Bühne. Der Aufruf von Kurt, es mögen auch Mitglieder der Garchinger Bauernbühne zu der Probe kommen, damit die Kinder auch gleich mal vor Publikum spielen können, war leider vergebens. Die Mitglieder glänzten durch Abwesenheit. Schade, schade, schade. Es sollte doch eigentlich allen etwas daran liegen, diese Kinderarbeit zu unterstützen.
Nun ist es vollbracht. Die Kinder, unsere "Kids of Stage" wie sich offiziell
nennen, haben ihre Premiere hinter sich. Diese haben sie mit Bravour hinter sich
gebracht. Mit dem Stück "Eine Musikstunde" haben sie zur Begeisterung der
Zuschauer veranschaulicht, wie so eine Musikstunde aussehen könnte. Lisa Cygan
stellte gekonnt die Lehrerin der Klasse dar. Es machte wirklich Spaß den Kids
zuzusehen. Die beiden Vorstellung am 17. und 18.Juli 2010, im kleinen Saal im
Bürgerhaus, waren bis auf den letzten Platz besucht. Die Kinder hatten sichtlich
auch ihre Freude an dem Spiel. Kurt Gnaiger, dessen "Kind" die Kindergruppe ist, kann man zu
seiner Umsetzung nur beglückwünschen. So bekommt, Kurt sei Dank, die Garchinger Bauernbühne wohl bald Nachwuchs aus den eignen Reihen.
Der zweite Sketch, der aufgeführt wurde, hieß "Der geschlitzte Rock" und wurde
von Lisa Cygan und Nicole Siegel gespielt. Auch diese Vorführung kann man als
vollen Erfolg verbuchen. Da die beiden von den Kids die älteren sind, hoffen
wir, sie bald bei den Erwachsenen in der Aufführung zu sehen. Lisy Cygan hatte
ja schon mal auf der "großen" Bühne im Bürgerhaus mitgespielt. Fotos können auf
unserer Homepage unter "Stücke" nachgesehen werden. Insgesamt haben mitgewirkt:
Lisa Cygan, Nicole Siegel, Franziska Pötsch, Marilena Eckert, Joana
Freydenberger, Naomi Panzica, Sarah Amira Bereket, Patrick Schmöller, Amin
Christian Bereket und Tobias Schmöller. Die Maske wurde
von Patrizia Hicker erledigt. Für Kostüme und Requisite war Anita Schulz
zuständig. Layout und Grafik für den Flyer machten Birgit Erler und Kurt Gnaiger. Assistenz und Betreuung wurde durchgeführt von Eva Goldemund,
Birgit Erler, Manuela Kaiser und Phiipp Gnaiger. Die Bühne wurde hervorragend
von Kurt Gnaiger gestaltet. Mit beim Bau halfen die Kids of Stage und Jürgen
Schulz. Die Gesamtleitung hatte Kurt Gnaiger.
Die Erwachsenen hatten mit ihrer Aufführung vom "Hochzeiter" natürlich auch
wieder das Publikum zum schmunzel und Lachen gebracht. Sie hatten ihre
Aufführungen am 16., 17. und 18.Juli 2010 ebenfalls im kleinen Saal im
Bürgerhaus. Regie führte in alt bewährter Weise Oliver Gnaiger. Auf der Bühne
standen Philipp Gnaiger als Hochzeiter, Heike Pötsch als Auserwählte und Markus
Schmöller als der Vater. Es war ein gelungenes Beispiel, wie sich der Mensch
immer im unwesentlichen verlieren und darüber in Streit geraten kann.
Letztendlich führte aber eine Ohnmacht des Bräutigams doch noch zu einem guten
Ausgang der Geschichte.
Nun wird bereits wieder an unserem Herbststück geprobt. Als Stück wurde das
Lustspiel in 3 Akten "Ein Engel namens Blasius" von Andrea Döring" ausgesucht.
Als Mann für die Regie konnte Christian Steinfelder gewonnen werden. Mit von der
Partie werden sein: Sandro Dorigo, Manfred Eichleiter, Christian Furchtsam,
Philipp Gnaiger, Eva Goldemund, Michael Hinterholzer, Kathrin Neugeborn, Anita
Schulz, Birgit Schulz-Wilk und Andrea Zehner, Christian Furchtsam gibt damit
sein erstes Gastspiel bei der Garchinger Bauernbühne. Es ist aber allen
Garchingern bereits aus vielen Aufführungen der
Theatergruppe Hochbrück bekannt.
Christian Steinfelder, der Regie führt ist auch vielen Garchingern von den
Garchinger Herbsttagen bekannt. Dort trat er mit seinem Partner unter
"Brettschneider & Winkler" auf. Zu den beiden kann man sich auf der Website
www.christian-Steinfelder.de
schlau machen.
Am 01. und 02.November 2010 fanden die ersten und einzigen Proben auf der Bühne
im Bürgerhaus statt. Es ist schon fast als Premiere zu bezeichnen, dass erstmals
bei Proben das Bühnenbild und die Kostüme komplett waren. Die Aufführungen zum
"Ein Engel namens Blasius" sind nun gelaufen. Man kann sagen, dass sie ein
voller Erfolg waren. Ich denke das war wieder mal ein Stück nach dem Geschmack
unseres Publikums. Unser "Gastschauspieler" Christian Furchtsam hat sich
hervorragend in unsere Gruppe integriert und fühlte sich sichtloch wohl. Mal
schauen ob es nicht noch weitere Gastspiele von ihm geben wird. Christian
Steinfelder ist es sehr gut gelungen, das Stück in Szene zu setzen. Ich war bei
einigen Proben anwesend und hatte den Eindruck, dass er wirklich Spaß mit den
Spielern hatte. Gerade von ihm wurde viel gelacht während der Proben. Mal sehen
ob es noch weitere Inszenierungen von ihm geben wird. Die Spieler boten für
meine Begriffe alle sehr gute Leistungen.
Kurt Gnaiger hat sich mit den Kids on Stage auch mächtig ins Zeug gelegt. Die Kinder/Jugendgruppe wurde altersmäßig in zwei Gruppen geteilt. Diese studierten zwei Theaterstücke ein. Die jüngeren spielten das Märchen "Der verschwundene Prinz" und die älteren das Theaterstück "Als der Weihnachtsmann sein Gedächtnis verlor". Ich werde die Gruppen einfach als Kindergruppe und Jugendgruppe bezeichnen. Die Regie bei der Jugendgruppe hatte Oliver Gnaiger und Kurt bei den Kindern. Dass das alles nicht ohne viele Helfer geht, ist sicher jedem klar. Die Helfer waren unter anderem: Eva Goldemund, Manuela Kaiser, Philipp Gnaiger, Heike Pötsch und einigen Personen aus den Reihen der Eltern. Das Ganze wurde dann am 5.Dezember 2011 unter dem Motto "Der Nikolaus kommt zusammen mit den Kids on Stage" im Beethovensaal der Musikschule dargebracht. Zum Abschluss bekam dann auch noch jeder Besucher ein kleines Weihnachtsgeschenk vom Nikolaus. Ich denke die Kinder und alle Besucher hatten viel Freude an der Veranstaltung.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und schon geht es weiter mit unserem Starkbierfest. Dieses wird am 09.April 2011 im Bürgerhaus Garching stattfinden. Natürlich wird es auch wieder vier Vorstellungen beim Alten Wirt in Obermenzing geben. Einen Wermutstropfen hat die ganze Sache leider. Manfred Eichleiter, der das Starkbierfest die ganzen Jahre organisiert, die Stücke ausgesucht und Regie geführt hat, wird dies in diesem Jahr das letzte Mal tun. Ob es dann weiterhin noch ein Starkbierfest geben wird, steht noch nicht fest. Wir schreiben jetzt den 11.Januar 2011 und die Proben für das Starkbier beginnen.
So wie es aussieht, findet das Starkbierfest in diesem Jahr zum letzten Mal
statt. Manfred Eichleiter, der das Starkbierfest über viele Jahr konzipiert hat,
hört auf. Es stehet noch nicht fest , ob es in einer anderen Form weitergehen
wird. Ich kann aber schon mal vorgreifen, da ich zum Zeitpunkt dieser Zeilen
schon weiß, dass es vorerst nicht fortgesetzt wird.
Es fanden wieder die üblichen 4 Aufführungen in Obermenzing und eine im
Bürgerhaus Garching statt. Wehmütig schauen wir zurück aber alles hat nun eben
mal ein Ende.
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| v.l.Gnaiger Philipp und Manuela Kaiser | Gnaige, Kaiser, Erler, Schmöller und Eichleiter | |
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| v.l. Schöller, Eichleiter, Zehner und McElroy | Manfred Eichleiter |
Die Jungen "Kids on Stage" proben ein selbst geschriebenes Stück mit dem Titel "Speak now". Nicole Siegel ist 14 Jahre alt und hat das Stück geschrieben. Zur Aufführung wurde es im Römerhof Theater gebracht. Die Leistungen konnten sich durchaus sehen lassen und kamen beim Publikum sehr gut an. Wir können uns nur wünschen, dass die "Jungen" weiter so agieren und irgendwann dann auch bei den Erwachsenen weiterspielen.
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| Sütli, Cygan, Riedel, Siegel und Pötsch | Scherzer, Eckert und Hoffmann | Sütli, Abuter und Staron |
Im Sommer zum Straßenfest wurde der Einakter "Giftige Schwammerl" gespielt. Hier
kam zum ersten mal mit Niclas Staron ein Mitglied der Kids on Stage bei den
Erwachsenen zum Einsatz. Einstudiert wurde das Stück wieder unter der Regie von
Oliver Gnaiger. Gespielt wurde um kleinen Saal des Bürgerhauses in dGarching.
Für das Herbststück konnte wiederum Christian Steinfelder gewonnen werden. Als
Stück wurde "Alles fest im Griff" ausgewählt. Es handelt sich hier um einen
Dreiakter von Erfried Smija. Es handelt sich dabei um ein sehr lustiges Stück
und bei den Proben wurde bereits sehr viel gelacht. An dieser Stelle muß man mal
wieder unseren Kurt Gnaiger erwähnen, der unermüdlich für den Bühnenbau steht.
Kurt kannst du mal, Kurt wir brauchen noch und Kurt hat noch nie nein gesagt. Ob
er dies allerdings weiterhin so durchhält bleibt abzuwarten, da er ja auch voll
mit den Kids on Stage ausgelastet ist. Nebenbei kommt auch noch unser ehemaliger
Kulturreferent oder Herr Neuhauser und brauchen ihn für ihren Bühnenbau und
sonstige Technik.
Christian besetzte im Vorfeld einige Rollen doppelt und in der Leseprobe wurde
dann zu entschieden wer welche Rolle übernehmen soll. Bei einer Besetzung
Schulz-Wilk/ Andrea Zehner wurde sogar eigens nochmal eine Leseprobe
mit den Beiden durchgeführt. Christian entschied sich dann für Andrea Zehner für
die Rolle der Walburga Weiniger. Auch Daniel Rieger war wieder mal mit von der
Partie. Besonderserfreulich war,
dass mit Liesl Bergmann und dem Autor dieser Zeilen (Ludwig Fuß) auch zwei Urgesteine (Gründungsmitglieder) der GBB wieder mal zum Einsatz kamen. Liesl Bergmann hat das letzte mal 1987 bei "Wir sind alle keine Engel" in einem großen Stück mitgewirkt. Am 18., 19., 25. und 26.November war es dann soweit. Das Stück kam beim Publikum unisono sehr gut an und es wurde reichlich gelacht. Meines Erachtens spielten alle Spieler hervorragend. Man sieht halt doch, dass wir alle über die Jahre etwas dazu gelernt haben. Nicht zuletzt durch das feine Gespür von Christian

wurden auch noch die letzten Kleinigkeiten hervorgezaubert. Meines Erachtens hat Christian eine sehr gute Art mit den Schauspielern umzugehen. Er merkt sehr genau, wenn jemand noch etwas Hilfe bzw. Lob braucht und wo er auch mal mehr fordern kann. So fühlt sich niemand zurückgesetzt und jeder hat den Eindruck dass man mit ihm zufrieden ist. Ist bei jedem einzelnen oft ja auch durchaus tagesabhängig.

Was nicht unerwähnt bleiben sollte, ist der m.E. rückläufige Besuch der
Vorstellungen. Dies liegt meines Erachtens überwiegend an der fehlenden
Publikation. Es werden seit Jahren keine großen Plakate mehr aufgehängt. Auch
"Flyers" werden keine in den Haushalten verteilt. Woher sollen die Garchinger,
mit Ausnahme des Stammpublikums, denn wissen, dass die GBB spielt. Es wird zwar
in den Zeitungen angekündigt. Aber erstens liest nicht jeder Zeitung, und
zweitens wird eine kleine Ankündigung ohne Foto auch übersehen. Es muß also auf
jeden Fall mehr Werbung gemacht werden. Plakatständer an den publikumswirksamen
Stellen und Flyer in die Haushalte.
Nachdem auch kein Starkbierfest mehr stattfindet ist zu überlegen, ob man wieder
zweimal im Jahr spielt -Frühjahr und Herbst.
Nun sehen wir der Jahreshauptversammlung entgegen. Nachdem ja Helga Eichleiter
schon mitgeteilt hat, dass sie nun nach jahrelanger Arbeit als Kassier den
Posten abgeben wird und auch Inge Leitner ihren Posten nicht mehr länger ausüben
will, steht doch in gewisser Weise ein Umbruch ins Haus.